Tankerlasterunfall mit Umweltkatastrophe

Für 24. Juli 2006

 

 

In den Morgenstunden gab es einen Unfall mit einem voll mit Biodiesel beladenem LKW Sattelschlepper. Beim durchfahren einer Kurve auf der B94 in Lengefeld kippte dieser um. Dabei liefen ca. 20 000 Liter Biodiesel in den angrenzenden Fluss Göltzsch. Die Feuerwehr richtete Ölsperren ein. Der Fahrer des LKW wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Die B94 ist momentan (10.00 Uhr) noch voll gesperrt. Diese Sperrung wird auch noch einige Zeit anhalten da das Fahrzeug mit schwerer Technik geborgen und die Strasse gereinigt werden muss. Die zuständigen Behörden ermitteln die Unfallursache und versuchen den Schaden zu begrenzen.

 

Bilder:

 

  • Unfallstelle
  • Unfallfahrzeug
  • Auslaufender Biodiesel
  • Feuerwehr
  • Göltsch
  • Schnittbilder
  • Bergetechnik
  • Gesperrte B94

 

O-Töne:

 

  • Christian Kirch Feuerwehreinsatzleiter Lengefeld
  • Lutz Glaser - Verantwortlicher Fischereiverband


 

Weitere Informationen PD Südwestsachsen

 

Pressebericht der PD Südwestsachsen dazu:

Tanklaster mit Rapsöl umgekippt

 

Lengenfeld – Montagfrüh, gegen 5:30 Uhr ist auf der Polenzstraße (B 94), Einmündung Plohner Weg, ein mit zirka 25.000 Litern Rapsöl beladener Tanklastzug verunglückt.

Der Fahrer (52) war mit dem Lkw Mercedes von Rodewisch in Richtung Lengenfeld unterwegs, als er beim Befahren einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam, gegen das dortige Brückengeländer prallte, anschließend umkippte und an der rechten Straßenseite auf der Fahrerseite zum Liegen kam.

Bei dem Unfall ist der auf der Ladefläche befindliche Tankkessel Leck geschlagen und etwa 20.000 Liter Rapsöl liefen auf die Straße, anschließend in die Kanalisation und von dort gelangte das Bioprodukt in die Göltzsch.

Feuerwehren aus Lengenfeld und Greiz waren damit beschäftigt, das ausgelaufene Öl zu Binden, sowie Ölsperren auf dem fließenden Gewässer zu errichten.

Zur Einschätzung der Umwelt- und Unfallschäden waren das Umweltfachamt, sowie der Havariekommissar vor Ort.

Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt. Der Unfallschaden an Fahrzeug und Ladung wird auf 70.000 Euro geschätzt, wobei Folgekosten noch nicht berücksichtigt sind.

Die Bergungsarbeiten dauerten den gesamten Montag an.

An der Unfallstelle wird die nächsten Tage eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h eingerichtet