Beinahe Katastrophe mit Rettungshubschrauber Christoph 46 –

Für 17. August 2006

 

 

Am heutigen Vormittag kam es zu einer Beinahekatastrophe mit dem Rettungshubschrauber Christoph 46. Bei einem Rettungseinsatz besetzt mit drei Personen sollte er auf einem Feld landen. Beim Landeanflug streifte er eine Hochspannungsleitung. Glücklicherweise konnte der Pilot den Hubschrauber notlanden. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Hubschrauber wurde am Heckrotor beschädigt. Der eigentliche Patient wurde vom Notarzt behandelt und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt den Unfallhergang

 

Bilder:

  • Unfallstelle
  • Polizei
  • Christoph 46
  • Abgerissene Hochspannungsleitung

 

O-Ton:

 

Anett Helfer PD Südwestsachsen

 

Pressebericht der PD Südwestsachsen  dazu:

Rettungshubschrauber durchtrennte Hochspannungsleitung

 

Zwickau – Am Donnerstag, gegen 8:15 Uhr war der Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht zu einem Einsatz in die Steubenstraße unterwegs. Bei der Suche nach einem geeigneten Landeplatz durchtrennte er mit seinem Heckrotor das Erdseil einer 110-KV-Leitung. Das herabfallende Seil traf ein Phasenkabel, wodurch dieses ebenfalls riss. Der Hubschrauber vom Typ BO 105 konnte ohne Probleme in der Nähe seines Einsatzortes landen. Von den drei Insassen wurden niemand verletzt.

Der Notarzt und der Rettungsassistent kümmerten sich um den Patient aus dem häuslichen Bereich. Dieser wurde mit einem Rettungswagen in das Städtische Klinikum gebracht.

Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.