Zukunftsideen für Zwickau und die Region – (19) – Neue Formen des Zusammenlebens von Senioren.

Als Lösung könnte ich mir eine Art Wohnhotel/-anlage für Senioren vorstellen. Die Idee hatte ich bereits vor Jahren, als mir jemand sagte, man könnte seinen Lebensabend auch auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen, das wäre günstiger, als in einem Pflegeheim und man hätte auch alles an Bord und sieht die Welt.

Eine große Aufgabe hier in der Region ist der wachsende Altersdurchschnitt der Bevölkerung. Neben der finanziellen Sicherstellung im Alter, die auf Bundesebene geklärt werden muss, ist es eine Herausforderung, dass es zu wenige Senioren- und Pflegeplätze gibt. Ebenso habe ich aus verschiedenen Gesprächen mit Pflegepersonal erfahren, dass es einerseits zu wenig Menschen in diesem Beruf gibt, andererseits die Arbeitsbelastung sehr hoch ist. Der Verdienst müsste dabei erheblich besser sein.

Momentan sehe ich es so, dass die Pflegekräfte den medizinischen Service, aber auch alle anderen Tätigkeiten übernehmen müssen. Dadurch entsteht die hohe Arbeitsbelastung und der Job in der Pflege ist dadurch sehr umfangreich.

Hier könnte eine Unterteilung der Tätigkeiten Abhilfe schaffen. Einerseits könnte es das ganz “normale” Personal für das Hotel geben. Dieses könnte für Hauskeeping und gastronomische Versorgung sorgen. Andererseits könnte es zusätzlich das medizinische Personal geben, welches sich ausschließlich, um die gesundheitlichen und hygienischen Belange der Bewohner kümmert. Der Vorteil ist bei dieser Teilung der Aufgaben, dass der Service für die Senioren verbessert würde. Es gibt bei diesem Modell keine Vermischung der Hotelarbeiten und der Gesundheitsbetreuung mehr. Als Vorbild könnten hier Ferienanlagen dienen, die sogar eigene kulturelle Veranstaltungen bieten. Eventuell können sich da auch kleine Läden und Gastronomie ansiedeln.

Eine auch sehr gute Idee geisterte vor einigen Tagen durch das Internet. Hier wurde von der Kombination von Kinderheimen und Seniorenwohnstätten geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass auch dies ein Erfolgsmodell sein könnte. Die Kinder könnten von den Senioren etwas lernen, mit ihnen spielen und hätten Oma und Opa Ersatz. Die Senioren hätten, wenn sie es möchten eine Beschäftigung im Alter.

Die Diskussion zum Thema kann man hier bei Facebook führen:

Alle Zukunftsideen findet man auch unter www.h-r.net.


Text  ©Heiko Richter
Foto: pixabay.com

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